Prozessoptimierung

Arbeits- und Produktionsprozesse in kleinen und mittleren Unternehmen benötigen eine starke Optimierung durch die Modernisierungsmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik. Damit sich Kunden, Dienstleister, Produkte und Maschinen in einer vernetzten Welt direkt miteinander austauschen können, müssen Datenformate, Prozesse und Schnittstellen eindeutig definiert und interaktionsfähig sein. Gleichzeitig gilt es, in dem sich schnell ändernden Umfeld, die Hoheit über die eigenen Prozesse und Dokumentationsanforderungen zu behalten. Die Sammlung von produktionsbegleitenden Daten, deren systematische Auswertung, sowie eine bessere Steuerung und Dokumentation aller der Produktion und Buchhaltung vor- und nachgelagerten Prozesse, stellt die Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen.

Knapp ein Drittel der Unternehmen hat nur einen geringen Teil seiner Prozesse digital oder digital unterstützt organisiert.

Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2018

Industrie 4.0 und Digitalisierung sind die bestimmenden Themen, die im Kontext von Unternehmen die Zukunftsfähigkeit einer immer arbeitsteiligeren Wirtschaft bestimmen. Dabei erfordert die Dokumentation und Digitalisierung von Prozessen in den Unternehmen eine einheitliche Sprache und die Verbreitung von Schnittstellen, die eine durchgängige Vernetzung und den Austausch von Daten trotz heterogener IT-Landschaften ermöglichen. Nur so lassen sich auf der einen Seite die Dokumentationsanforderungen des Gesetzgebers und Qualitätsmanagements erfüllen und auf der anderen Seite die gewünschte Flexibilität und Interoperabilität zwischen Lösungen mehrerer Hersteller, innerhalb von Unternehmen als auch über Unternehmensgrenzen hinweg, erreichen.

KVP

Beim kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) werden existierende Prozesse fortlaufend verbessert. Der Fokus liegt hierbei in der Regel nur bei einzelnen Prozessen in einem lokalen Umfeld, daher wird bei der Analyse bottom-up vorgegangen.

BPR

Das Business Process Reengineering (BPR) sorgt in der ursprünglichen Form für eine komplette Neuausrichtung der Geschäftsprozesse. Im Vergleich zum KVP wird hier das Unternehmen insgesamt und bereichsübergreifend verändert, daher ist das Vorgehen top-down.

Vor allem für KMU gilt: Wo immer Produkte oder Dienstleistungen für einen Kunden entstehen, existieren sowohl Wertschöpfung als auch Verschwendung in der Prozesskette. Im Rahmen von Digitalisierung und Geschäftsprozessoptimierung wird die Wertschöpfungskette daher zunächst klar dokumentiert und dann bei der Optimierung näher an den Kunden ausgerichtet - Ziel ist die Verbesserung der Kundenzufriedenheit und eine Optimierung der Prozessabläufe, um so ein profitables Wachstum zu ermöglichen.

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go-digital: Förderung für Ihr Digitalisierungs­projekt

Als kleines oder mittelständisches Unternehmen wollen Sie die Vorteile nutzen und im Zeitalter von Mittelstand 4.0 gut aufgestellt sein? Sie wollen die staatlichen Zuschüsse für Ihre Digitalisierung nutzen? Dann sind Sie bei uns richtig: Die IST planbar GmbH ist Ihr autorisiertes Beratungsunternehmen für "Digitalisierte Geschäftsprozesse" und "IT-Sicherheit". Mit dem Förderprogramm go-digital wird hierbei nicht nur bei der Optimierung von Prozessen durch Digitalisierung unterstützt, sondern es werden auch Maßnahmen finanziert, mit denen Sie Ihr Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen.

Im Förderprogramm go-digital können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (KMU) einschließlich des Handwerks beraten werden, die eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben und folgende Anforderungen erfüllen:

Mitarbeiter­anzahl

Betriebe mit weniger als 100 Mitarbeitern können Zuschüsse für die Digitalisierung erhalten

Jahres­umsatz

Unternehmen mit einem Jahresumsatz oder einer Bilanzsumme von höchstens 20 Millionen Euro

Förder­fähigkeit

Das Unternehmen erfüllt die Bedingungen einer Förderfähigkeit nach der De-minimis-Verordnung


go-digital: Umfang der Förderung

Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit ggf. notwendigen Nebenmodulen. Es wird ein Beratertagessatz von maximal 1.100 Euro netto mit 50 Prozent gefördert. Im Falle einer Kombination von Hauptmodul und Nebenmodul(en) beträgt der Förderumfang maximal 30 Beratertage in einem Zeitraum von 6 Monaten.

Förder­summe

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Förder­quote

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Beratungs­umfang

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Maximal­tagessatz

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Ablauf einer go-digital Beratung

Projektidee

Kennenlernen und Abstimmung

Neben dem allgemeinen Kennenlernen stimmen sich die IST planbar GmbH, als vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisiertes Beratungsunternehmen, und ein interessiertes Unternehmen über ein mögliches Förderprojekt im Rahmen von go-digital ab. Schwerpunkt des Gespräches bildet eine erste Analyse des Ist-Zustands in Hinblick auf digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit.

Beratungsvertrag

Besteht bei beiden Parteien Einigung, dass eine Projektförderung beantragt werden soll, schließen sie einen Beratungsvertrag. In diesem werden die Inhalte der Beratungsleistung, die Anzahl der Beratungstage, die Honorarleistung, der Eigenanteil sowie eine Vorhabenbeschreibung mit Projektplan vereinbart.

Antragsstellung

Die IST planbar GmbH stellt für das zu beratende Unternehmen einen go-digital-Förderantrag. Im Rahmen des Verfahrens wird ein Hauptmodul ausgewählt. Wenn sich Themenbereiche der Module teilweise überschneiden, können bei Notwendigkeit ein bzw. zwei Nebenmodule zusätzlich ausgewählt werden. Falls es die Aufgabenstellung erfordert, kann ein sachverständiger Dritter zusätzlich herangezogen werden.

Bewilligung

Erst der Zuwendungsbescheid vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Zuwendungsgeber stellt den Startschuss für die eigentliche Beratungsleistung dar.

Potenzialanalyse sowie Erstellung eines groben Realisierungskonzeptes

Im Rahmen einer Potenzialanalyse erarbeiten wir mit Ihnen zusammen ein Stärken-Schwächen-Profil des Unternehmens und Sie erhalten eine Empfehlung, welche technischen und organisatorischen Maßnahmen in Ihrer Firma umgesetzt werden sollten. Dazu erstellen wir ein grobes Realisierungskonzept in dem Zeitbedarf, Umsetzungskosten und nötige Handlungsschritte skizziert werden.

Konkretisierung und Umsetzung des Realisierungskonzepts

Im nächsten Schritt wird das grobe Realisierungskonzept konkretisiert: Maßnahmen für erkannte Defizite werden ausgearbeitet, auf Arbeitspakete heruntergebrochen und mit Ihnen gemeinsam priorisiert. Anschließend beginnt die Umsetzung, welche nach maximal 6 Monaten Projektlaufzeit endet.

Verwendungsnachweis

Mit dem Ende des Projektes wird die Rechnung über die Eigenbeteiligung sowie der Verwendungsnachweis erstellt. Nach erfolgter Prüfung des Verwendungsnachweises der Zuschuss ausgezahlt und dem geförderten Unternehmen eine entsprechende De-minimis-Bescheinigung ausgestellt.

Projektabschluss

Lassen Sie Ihre Prozessoptimierung fördern!

Brauchen Sie professionelle Unterstützung bei der Optimierung Ihrer Prozesse? Haben Sie Interesse an einer finanziellen Förderung Ihres Digitalisierungsprojektes?